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Krüger-Nationalpark

Die Artenvielfalt und Größe des Krüger Nationalparks lockt jährlich bis zu einer Million Besucher an, weshalb nachhaltiger Tourismus hier ganz groß geschrieben wird.

Tierbeobachtungen im Krüger Nationalpark

Der Krüger Nationalpark beheimatet auf seinem Gesamtareal eine enorme und unvergleichliche Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen. Dazu zählen 336 Baumarten, 49 Fischarten, 34 Amphibien- und 114 Reptilienarten, 507 Vogelarten und 147 Säugetier-Arten. Darunter auch die berühmten „Big Five“ Südafrikas – Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard.

Besonders im Süden des Krüger Nationalparks lassen sich afrikanische Wildhunde, die zu den bedrohten Tierarten Afrikas zählen, beobachten. Giraffen kann man überwiegend in den bewaldeten Gebieten und Geparden sowie Zebras direkt im Buschland hautnah in ihrer natürlichen Umgebung beobachten und erleben.

Leider gibt es auch im Krüger Nationalpark vermehrt Fälle von Wilderern, die beispielsweise im Skukuza, dem Haupt-Camp des Krüger-Nationalparks, bedrohte Tierarten jagen. Lesen Sie hier mehr: Der Kampf gegen Nashorn-Wilderer

Beste Reisezeit für eine Krüger Nationalpark Tour

Der Krüger Nationalpark ist das ganze Jahr über eine Reise wert. Im südafrikanischen Winter von Juni bis September ist es sehr mild und trocken. Von Mitte Oktober bis Ende Januar setzt dann die für Pflanzen und Tiere lebenswichtige Regenzeit ein. Während der Sommermonate (Dezember bis März) kann es dann bei hoher Luftfeuchtigkeit sehr heiß werden. Während dieser Zeit, und noch bis etwa Mai, besteht infolgedessen auch ein erhöhtes Malariarisiko.

Die beste Reisezeit für eine Safari im Krüger Nationalpark ist daher von Juli bis zum Beginn der Regenzeit Mitte Oktober.

Denn dann ist das Klima gerade für Europäer am angenehmsten und die Vegetation spärlich, so dass man die Tiere leicht beobachten kann.

Gut zu wissen: Während der südafrikanischen Schulferien und an Wochenenden zieht es deutlich mehr Gäste als sonst in den Krüger Nationalpark. Für Tagesbesucher gilt zudem ein striktes Limit und so kann es in der Hauptsaison vorkommen, dass man bereits morgens am Gate abgewiesen wird. Wenn das Limit für Tagesbesucher überschritten ist, werden nur noch Besucher mit einer festen Buchungsbestätigung für eine Übernachtung in einem der Krüger Nationalpark Camps eingelassen.

Anreise & Eintrittspreise

Die meisten Besucher des Krüger Nationalparks kommen mit dem Auto oder Reisebus und reisen über das Paul Kruger Gate – nahe dem Hauptcamp Skukuza – ein. Während der etwa 500 Kilometer langen Anfahrt von Johannesburg aus, kommt man am Pilgrims Rest, dem Blyde River Canyon und der Panoramaroute vorbei, die man so als Reise-Highlight direkt mitnehmen kann. Von Johannesburg und von anderen südafrikanischen Städten gibt es auch fast täglich Flüge nach Skukuza, Phalaborwa oder Nelspruit. Von dort aus ist man schnell direkt im Krüger Nationalpark Südafrika.

Angekommen am Paul Kruger Gate ist ein Eintrittspreis von 304 ZAR pro Erwachsener und 152 ZAR pro Kind zu zahlen. Das entspricht ungefähr 20 EUR für Erwachsene und 10 EUR für Kinder. Hinzu kommen die Kosten bei Übernachtung in einem der vielen Camps. Wer auf seiner Südafrika Rundreise plant mehrere Nationalparks zu besichtigen, für den lohnt sich eventuell eine Wild Card. (Stand August 2017, Preisangaben ohne Gewähr)

Südafrika Krüger Nationalpark Safari-Touren und Camps

Für Safari-Touren innerhalb des Krüger Nationalparks gibt es eine große Anzahl unterschiedlicher Reiserouten. Neben dem gewöhnlichen Wegenetz werden auch individuelle Wanderrouten, sogenannte Wilderness Trails, Nacht-Touren oder der erste ökologische Autowanderweg ‚Lembobo‘ angeboten.

Begeben Sie sich auf einer Krüger Nationalpark Safari auf die Spuren der Big Five – Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn.

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Für die Übernachtung stehen jeweils unterschiedliche Unterkünfte im Krüger Nationalpark zur Verfügung – Vom klassischen Campingplatz bis zur luxuriösen Lodge:

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Informieren Sie sich vor Ihrer Reise zur Geschichte, geografischen Lage und zum Klima des Krüger Nationalparks:

Geschichte

Geschichte des Krüger Nationalparks in Südafrika

Der Präsident der ehemaligen Südafrikanischen Republik, Paul Kruger (Stephanus Johannes Paulus Kruger 1825 – 1904), gründete das Sabie Game Reserve bereits 1898 zur Sicherung der Natur und der Tierwelt. Diese war durch Wilderei und Jagden stark dezimiert worden. Im Jahre 1926 erhielt das Reservat den offiziellen Status eines Naturparks und seinen nach Paul Kruger gewählten Namen. Erst im Jahre 1961 begann man an der Westseite und 1975 an der gesamten Ostseite mit der Einzäunung des Parkgeländes. Hierbei wurde versucht die Tierwanderungen einzugrenzen, welche die Tiere während der Trockenzeit in die Regionen westlich des Parks zogen.

Heute befinden sich an der Westgrenze des Krüger Nationalparks viele Privatareale, welche die Umzäunungen wieder entfernt haben, um so den Tieren ihre natürliche Wanderbewegung wieder zu ermöglichen. Im Osten grenzt der Krüger Nationalpark an den Limpopo Nationalpark in Mosambik. 2002 wurde aus beiden Nationalparks der gemeinsame Great Limpopo Transfrontier Park geschaffen. Durch den Abbau der Grenzzäune sollte einerseits der Tierbestand auf der Seite Mosambiks erhöht und andererseits der überstrapazierten Natur auf Südafrikas Seite durch einen zu dichten Tierbestand ein wenig Entlastung verschafft werden.

Geographie und Klima

Geographie und Klima

Der Krüger Nationalpark befindet sich im Nordosten des Landes und erstreckt sich vom Crocodile River im Süden bis zum Limpopo-Grenzfluss im Norden. Die Nord-Süd Ausdehnung beträgt 350 km und die Ost-West-Ausdehnung 55 km. Die Gesamtfläche liegt somit bei 20.000 km² – was ungefähr der Fläche von Rheinland-Pfalz entspricht.

Der höchste Punkt des Krüger Nationalparks liegt bei 823 Meter ü. NN im Südwesten, der niedrigste Punkt bei 183 Meter ü. NN im Osten. Zahlreiche Gebirgsketten, wie das Lembobo-Gebirge im Osten oder die Ausläufer der Soutpansberg-Kette im Norden, verlaufen durch den Krüger Nationalpark und beherbergen einige Tierarten, die in den restlichen Parkarealen nicht anzutreffen sind.

Die zahlreichen Flüsse, die durch den Park in östlicher Richtung verlaufen, tragen während der Dürrezeiten der Trockenperiode entweder kein oder nur wenig Wasser. Während der Regenzeit (November-April) hingegen, können diese stark ansteigen und auch über die Ufer treten. Die bekanntesten Flüsse, die den Krüger Nationalpark durchqueren, sind der Shingwedzi, Letaba, Olifants und Sabie. Neben den natürlichen Wasserressourcen wurden innerhalb des Parks auch künstliche Wasserstellen eingerichtet.

Das Klima in der Parkgegend ist im Sommer heiß und feucht, im Winter warm und trocken. Die meisten Niederschläge fallen während der Regenzeit zwischen den Monaten November bis März. Obwohl es in den Winternächten recht kalt werden kann, fallen die Temperaturen nur sehr selten unter den Gefrierpunkt.