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Nashorn in einem der KwaZulu-Natal Schutzgebiete

Schutzgebiete in KwaZulu-Natal

Die „Gartenprovinz“ Südafrikas lädt ein mit ihrer abwechslungsreichen Landschaft und kulturellen Vielfalt.

Mit dem Hluhluwe-Umfolozi Game Reserve beheimatet die Provinz KwaZulu-Natal das älteste Wildschutzgebiet Südafrikas. Weitere bedeutende Schutzgebiete mit UNESCO-Welterbestatus sind der iSimangaliso Wetland Park, auch bekannt als Greater St. Lucia Wetland Park, und der uKhahlamba Drakensberg Park.

Geographie und Klima in KwaZulu-Natal

Im Westen wird die Provinz KwaZulu-Natal von den mächtigen Drakensbergen begrenzt, die Höhen von über 3000 Meter erreichen. Auch die nördliche Grenze verläuft entlang einer geographischen Linie, in diesem Fall dem Verlauf der Randstufe zwischen dem südafrikanischen Inlandshochland und dem hügeligen Mittelland von KwaZulu Natal. Je näher man dem Indischen Ozean kommt, desto flacher werden die Küstengebiete. Das ganzjährig warme, feuchte Klima ist ideal für den Anbau von Zuckerrohr und verschiedenen tropischen Früchte. Dafür mussten im Küstengebiet vielerorts die tropischen Wälder weichen. Im höher gelegenen Inland kann es im Winter jedoch recht trocken und kalt werden. Beliebte Ausflugs- und Urlaubsziele sind die nördlich und südlich von Durban gelegenen Strände sowie die verschiedenen Natur- und Wildschutzgebiete.

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Geschichte

Einer der Namensgeber der Provinz sind die Zulu, eine der vielen traditionellen Ethnien in Südafrika. In KwaZulu-Natal befinden sich nämlich wichtige traditionelle Siedlungsgebiete der Zulu. Sie ist damit auch die einzige Provinz, die in Ihrem Namen den Namen einer ethnischen Gruppe beinhaltet. Das heutige KwaZulu-Natal entstand 1994 aus der Zusammenlegung der während der Apartheid geschaffenen Homelands KwaZulu und der ehemaligen für Weiße vorgesehenen Provinz Natal. Hauptstadt ist das multikulturell geprägte Pietermaritzburg. Britische Kolonialbauten und typische Parkanlagen und Gärten sind vielerorts zu bestaunen und prägen das Stadtbild.

Tier- und Pflanzenwelt in KwaZulu Natal

KwaZulu-Natal beherbergt vier Schutzgebiete die sehr bedeutend für Südafrika sind. Hinzu kommen unzählige weitere Naturschutzgebiete. Alle haben eines gemeinsam: vielfältige Natur, eine üppige Tierwelt und ein abwechslungsreiches Gelände.

Schutzgebiete in KwaZulu-Natal

Hluhluwe-Umfolozi Game Reserve

Er gilt als das älteste Wildschutzgebiet Südafrikas. 1895 noch als getrennte Naturschutzgebiete zum Schutz der Tiere durch übermäßige Jagd gegründet, wurden beiden Parks immer weitere Gebiete zugeordnet. 1964 dann ein weiterer Meilenstein, es wurden Schutzzäune errichtet, um die Population zu schützen. Höhepunkt der Bemühungen war die Vereinigung beider Parks im Jahre 1989 über den bis dahin trennenden Korridor hinweg. Der heutige Park ‚Hluhluwe-Umfolozi Game Reserve‘ war geschaffen. Das vorrangig hügelige Gelände mit seiner vielfältigen Vegetation bietet Lebensraum für die „Big Five“, unzählige weitere Säugetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien.

Der Park ist insbesondere bekannt für seinen Bestand an Breitmaul- und Spitzmaulnashörnern. Das Breitmaulnashorn (Ceratotherium simium) war Anfang der 1960er Jahre vom Aussterben bedroht. Hier lebten die letzten weltweit bekannten Nashörner dieser Art. In Folge dessen wurde vom KwaZulu Nature Conservation Service die Operation Rhino gestartet und durchgeführt. Man fing Tiere ein und schickte sie an Reservate und Zoos in der ganzen Welt. Die weltweiten Bestände haben sich inzwischen gut erholt. Mit dem Spitzmaulnashorn (Diceros bicornis) finden heute ähnliche Bemühungen statt.

iSimangaliso-Wetland-Park

Bis Oktober 2007 wurde der Park offiziell als Greater St. Lucia Wetland Park bezeichnet. Namensgebend ist der St. Lucia See. Aber auch die gleichnamige Kleinstadt St. Lucia liegt hier, in deren Nähe sich auch der Parkeingang befindet. Gute Übernachtungs- und Einkaufs Möglichkeiten werden hier geboten.

isimangaliso bedeutet „Wunder“ und verweist auf ein Zulu-Sprichwort über Ujeqe, einen Hofbeamten des Zulu-König Shaka: „Ubone isimanga esabonwa uJeqe kwelama Thonga.“ – Wenn Du Wunder gesehen hast, dann hast Du dasselbe gesehen wie Ujeqe in Thonga. Thonga ist ein historischer Name für diese Region.

Der Park besticht durch seine Lage direkt am Meer, teilweise nur getrennt durch eine meist bewaldete Sanddüne und die sich daraus ergebenen Feucht- und Küstengebiete mit einer immensen Vielfalt an Tieren. Er beherbergt die größten Krokodil- und Flusspferdbestände Südafrikas, die hier in den Feuchtgebieten leben. Die Savannen im Westen bieten Lebensraum für Meerkatzen, Nashörner, Büffel und Leoparden. Zwischen den Seen und Sümpfen brüten verschiedene Vogelarten. Pelikane, Reiher und Störche zählen dabei zu den großen Exemplaren. Ebenfalls findet sich hier die höchste Dichte an Amphibien, darunter viele geschützte Arten. Ebenso lassen sich im angrenzenden Meer immer wieder Buckelwale sichten. Von St. Lucia aus kann man zur Walbeobachtung aufbrechen oder eine Bootsfahrt auf dem St.-Lucia-See zum Beispiel zu den Flusspferden unternehmen.

Der St. Lucia See ist mit einer Fläche von 320 qkm der größte südafrikanische See. Er hat eine Länge von gut 50 Kilometern und eine Breite von bis zu 15 Kilometern. Seit 1999 zählt der Park zum UNESCO-Weltnaturerbe.

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uKhahlamba-Drakensberg-Park

Die im Westen der Provinz gelegene Gebirgskette der Drakensberge ist gewaltig und umfasst mehrere 3000-er Gipfel. Das Naturschutzgebiet erstreckt sich auf einer Breite von gut 20 Kilometern und einer Länge von rund 180 km. Die Drakensberge bilden auch die Landesgrenze zum inmitten von Südafrika gelegenen Königreich Lesotho.

Beeindruckende Naturformen mit bizarren Felsen und tiefen Täler erwarten Sie. Flora und Fauna sind vielfältig. In den Tälern leben viele endemische Tiere und Pflanzen. Viele Flüsse der angrenzenden Provinzen entspringen hier. Menschen bewohnten diese Region schon vor 4000 Jahren. Höhlenzeichnungen belegen dies eindrücklich. Hier ist mit über 30.000 Felsenmalereien die reichste und dichteste Serie an Wandmalereien in Südafrika zu verzeichnen, ein Höhepunkt des Parks, der auf das Volk der San zurückzuführen ist. Seit 2000 zählt der uKhahlamba-Drakensberg-Park deshalb auch zum UNESCO-Welterbe.

Fantastische Aussichten auf das Flachland und den fernen Ozean kann man von einem der vielen Wanderwege, die die Berghänge durchziehen, genießen. Das Wandernetz ist gut ausgebaut, markiert und bietet für jeden Wanderfreund etwas. Von leichten, selbstgeführten Touren bis hin zu richtigen Bergbesteigungen ist hier alles möglich. Mit etwas Glück sehen Sie den Bergadler kreisen oder an einem der kristallklaren Flüsse einen Eisvogel sitzen. Das kalte Nass bietet viel Lebensraum zum Beispiel dem Otter und Forellen. In den Flusswäldern sind Paviane und auf dem offenen Grasland Antilopen anzutreffen.

Die vorhandene Unterkunftsstruktur reicht von der Übernachtung in einer Höhle über ein rustikales Bergchalet bis hin zur Luxus-Berg-Lodge. Die Unterkünfte organisieren in der Regel auch geführte Exkursionen in den Schutzgebieten von KwaZulu Natal.

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